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„Rumnica Vulcea"
Nachdem wir in Sibiu wieder unsere ersten Schritte in einer Stadt gemacht hatten, wandten wir uns unserem nächsten Ziel zu. Wir wollten die Sonnenfinsternis am 11.08.99 an dem Ort betrachten, an dem sie am längsten überhaupt zu sehen sein sollte. In dem Örtchen mit dem verheißungsvollen Namen „Rumnica Vulcea"— bestimmt ein kleines Dorf, an einem Fluss gelegen, an dem ein riesiges Lagerfeuer aufgestellt wurde, einem Sonnwendfeuer ähnlich, und wo es ein herrliches Festival geben würden, mit rumänischen Trachten und Volksmusik, wie wir vermuteten und gebratenem Schwein am Spieß.
Wir bestiegen also einen Zug, es waren von Sibiu aus ca. 7h Fahrt und setzten uns in ein Abteil. Schon bald war das Abteil, das für 6 Leute ausgelegt war, mit 12 gefüllt. Es war ziemlich lustig, weil es lauter junge Leute waren, die auch alle auf das groß angekündigte Fest in Rumnica Vulcea fahren wollten.
Nach sieben Stunden kamen wir in der Stadt an, die deutlich größer war, als wir uns vorgestellt hatten. Geschäftiges Treiben überall, es gab einen McD und sogar einen funktionierenden ec-Geldautomaten, den ersten, den wir in Rumänien gesehen hatten.
Zwei Minuten vor Beginn der Sonnenfinsternis schob sich die letzte Wolke zur Seite und wir sahen das gesamte Spektakel in schönster Deutlichkeit und in gesamter Länge.
Nach dessen Beendigung verließen wir den Ort, der soviel Mystik verhieß und aus Plattenbauten bestand, ließen die Feierlichkeiten hinter uns, die aus rumänischen Nachwuchs - Heavy - Metal - Bands bestanden, und begaben uns in Richtung eines Ortes, der sein sollte wie Ibiza; so gorgeous und so charming, wie jeder, dem wir von unserem Plan erzählten, sofort zu schwärmen begann - costinesc.

 

 

 

 

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